Mit klarem Blick in die Zukunft: Der KVJS beim BAGüS-Vorstand in Köln
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Unsere Sozialdezernentin Eva Matschinsky vertrat den KVJS bei der Vorstandssitzung der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe und der Eingliederungshilfe (BAGüS) in Köln.
Auf der Tagesordnung standen vor allem aktuelle sozialpolitische Entwicklungen auf Bundesebene. Diskutiert wurden unter anderem die Umsetzung der Ergebnisse der Sozialstaatskommission, der Dialogprozess zur Eingliederungshilfe sowie die geplanten Reformen in der Pflege. Dabei stimmte sich der BAGüS-Vorstand zu gemeinsamen Positionen und zum weiteren Vorgehen ab.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Digitalisierung in der Eingliederungshilfe, insbesondere innovative Ansätze für eine KI-unterstützte Bedarfsermittlung und Gesamtplanung. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) beschäftigt sich mit dem Thema und entwickelt im Rahmen der Bedarfsermittlung entsprechende Ansätze weiter: https://www.lvr.de/leben/alltag-mit-behinderung/bedarfsermittlung/#module-412920. Gerne werden wir künftig weitere Informationen und Praxisbeispiele teilen. Außerdem bieten wir auch im kommenden Jahr zwei Fortbildungen zum Thema Künstliche Intelligenz im Teilhabemanagement und in der Sachbearbeitung an.
Eva Matschinsky stellte zudem die Ergebnisse des KVJS-Forschungsprojekts APerTa vor. Die Ergebnisse belegen den wichtigen Beitrag von Tagesstätten zur sozialen Teilhabe und Stabilisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Auch im BAGüS-Vorstand fanden die Ergebnisse große Aufmerksamkeit.
Der bundesweite Dialog bleibt unverzichtbar, um Erfahrungen zu teilen, gemeinsame Positionen zu entwickeln und die Zukunft der Sozial- und Eingliederungshilfe aktiv zu gestalten.