Kompetenzzentrum der Bedarfsermittlung
für Baden-Württemberg

Der Medizinisch-Pädagogische Dienst (MPD) ist ein multidisziplinär arbeitender Dienst des Kommunalverbands für Jugend und Soziales Baden-Württemberg. Er nimmt im Auftrag der Träger der Eingliederungshilfe zentrale Aufgaben nach dem Sozialgesetzbuch Neuntes Buch wahr und unterstützt darüber hinaus Jugendämter sowie Versorgungsämter bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Im MPD arbeiten Fachkräfte aus Pädagogik, Sonderpädagogik und Medizin eng zusammen.

Gemeinsam mit weiteren Bereichen des KVJS bildet der MPD das Kompetenzzentrum Bedarfsermittlung für Baden-Württemberg. Regionale Strukturen gewährleisten feste und gut erreichbare Ansprechpersonen.

Bitte beachten Sie: Der MPD kann ausschließlich von den Trägern der Eingliederungshilfe (Sozial- und Jugendämtern) Aufträge annehmen/ beauftragt werden.

Was macht der Medizinisch-Pädagogische Dienst?

Was macht der Medizinisch-Pädagogische Dienst?

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Die Kernaufgaben des MPD umfassen:

  • Die transparente, nachvollziehbare und qualitativ hochwertige Ermittlung individueller Unterstützungsbedarfe. Hierfür führt der MPD Bedarfsermittlungen mit dem BEI_BW durch und erstellt fachliche Stellungnahmen, insbesondere zur Leistungsberechtigung, zur Auswahl geeigneter Leistungsangebote sowie zu sonderpädagogischen Fragestellungen.
  • Der MPD führt Beratungen regelmäßig oder anlassbezogen durch. Diese können sowohl Einzelfälle als auch grundsätzliche Themen (z. B. die Durchführung der Bedarfsermittlung, den Umgang mit herausfordernden, schwierigen Fallkonstellationen o.ä.) betreffen.
  • Zur Sicherung einer landesweit einheitlichen Aufgabenwahrnehmung bietet der MPD Fortbildungen, Fall- und Fachberatungen sowie moderierte Austauschrunden an. Darüber hinaus erstellt der Dienst Fachpublikationen, wirkt in Forschungsprojekten mit und beteiligt sich in unterschiedlichen Gremien an der Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe.